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Schwitzen - Hyperhidrosis

Das unkontrollierbare Schwitzen bei kleinsten Anstrengungen oder gar schon in Ruhe führt dazu, daß sich störende Schwitzränder zeigen und die Kleidung mehrmals täglich gewechselt wird.
Schwitzen Hyperhidrosis

Übermäßiges Schwitzen, Schweißdrüsenüberfunktion (Hyperhidrosis axillaris)

Bunte Kleidung zu tragen ist schon gar nicht möglich. Dabei sind Patienten mit diesem Problem keineswegs unreinlich, im Gegenteil, sie achten sehr stark auf Körperhygiene.

Gelegentlich kommt es zu einer Fehlfunktion dieser Temperaturregelung. Der Körper schwitzt unkontrolliert (sog. Hyperhidrosis), besonders in den Achselhöhlen, an Händen und Füßen. Dadurch entsteht ein hoher persönlicher Leidensdruck.

Im Bereich der Achseln können die Schweißdrüsen durch eine Absaugung/Saugkürettage zum überwiegenden Teil entfernt werden. Die Kühlung des Körpers ist nach wie vor gewährleistet, das übermäßige Schwitzen in den Achseln aber unterbunden.

Diese bereits erprobte Methode ist ungefährlich, vorausgesetzt, sie wird fachgerecht durchgeführt. Mögliche Nebenwirkungen sind vorübergehende kleinflächige Gefühlsminderungen im Bereich der Achselhöhle, Bluterguß oder Infektion. Selten ist eine zweite Behandlung erforderlich, Verhärtungen lösen sich nach wenigen Wochen.

Diesen minimal-invasive Eingriff führen wir in örtlicher Betäubung durch. Die überschüssigen Schweißdrüsen werden dabei durch Absaugen und Kürettage entfernt, sie wachsen nicht wieder nach. Am nächsten Tag besteht wieder Arbeitsfähigkeit.

Patienten, für die die Absaugung von Schweißdrüsen nicht in Frage kommt, kann trotzdem geholfen werden: Mit einer Botox-Behandlung kann die Schweißproduktion in den Achselhöhlen fast vollständig unterbunden werden. Dabei wird das Botulinumtoxin im übermäßig schwitzenden Bereich punktförmig flach unter die Haut gespritzt. Die Wirkung tritt nach 3-7 Tagen ein. Dieser Effekt ist allerdings nicht dauerhaft. Nach ca. 9 Monaten klingt die Wirkung langsam ab.